In unserer Region unterwegs

 Von Steyrling aus gibt es in alle Richtungen Wanderwege und Bergtouren   

Kasberg – Steyrerhütte

Mit anschl. Bergtour auf den Kasberg Gehzeiten:Parkplatz Brunnental bis Steyrerhütte ca 2,5 h; Steyrerhütte–Kasberg ca. 1 h; Abstieg 2,5 h Charakteristik: Lohnender Voralpengipfel (1.747 m) mit wunderbarer Aussicht. Schon allein der stets nur mäßig ansteigende Weg zur Steyrerhütte ist besonders im oberen Bereich landschaftlich sehr eindrucksvoll. Anforderung: Trittsicherheit (festes Schuhwerk) beim Anstieg von der Steyrerhütte auf den Kasberggipfel erforderlich. Ausgangspunkt: Steyrling, Parkplatz Brunnental (Mangstlhof) Wegbeschreibung: Vom Brunnental führt der Weg immer gleichmäßig ansteigend in westlicher Richtung durch den sogenannten Katzengraben. Nach etwa zwei Drittel des Hüttenanstieges erreicht  man „kyrillbedingt“ freies Gelände mit wunderschönem Blick auf das Tote Gebirge. Vorbei an einem Gedenkmarterl und einem Jagdhaus gelangt man auf einer Forststraße schließlich zur Steyrerhütte, einem Schutzhaus der TVN Ortsgruppe Steyr. Für die Bergtour auf den Kasberg führt der Weg von der Hütte kurz bergauf in die Kasbergmulde. Nach einem Flachstück geht es dann steil empor zu einer Einsattelung beim sogenannten Roßschopf. Dieser Vorgipfel (1.647 m) kann links abzweigend auf einem kurzen Steig leicht „mitgenommen“ werden. Den oberen Hangbereich der Kasbergmulde querend, erreicht man schließlich leicht ansteigend das schöne Gipfelkreuz, wo man mit einer grandiosen Aussicht belohnt wird.

Sehenswertes: Schöne Alpenflora im Gipfelbereich. Sehr lohnender Panoramablick.

Einkehr:Schutzhaus Steyrerhütte – im September aus Jagdgründen 3 Wochen nicht bewirtschaftet.

Besondere Hinweise: Auf dem AV Weg 431 ist vom Kasberggipfel der Abstieg zur Sepp-Huber-Hütte und weiter ins Almtal möglich. Der Kasberg ist auch im Winter als Skitourengebiet sehr beliebt.

 

Kremsmauer

7 km Weglänge; Gehzeit Aufst. ca. 2,5 h; Abst. Inkl. Törl ca. 2,5 h Charakteristik:Anspruchsvolle, aber sehr lohnende Bergtour mit gesichertem Gipfelanstieg. Vom Gipfel  (1.604 m) großartige Rundsicht mit atemberaubenden Tiefblick ins Kremstal. Anforderung: Bergerfahrung, Trittsicherheit, gutes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. Ausgangspunkt: Ortschaft Steyrling mit mehreren Parkmöglichkeiten. Kleiner Parkplatz auch unterhalb des Forsthauses  Tragl. Wegbeschreibung: Man verlässt den Ort Steyrling in nördlicher Richtung und wandert, vorbei am Forsthaus Tragl, auf einer  Forststraße bis zur sogenannten Kaltau. Von dort geht es auf einem Steig durch den Hochwald immer  steiler werdend bergauf bis zu einer Weggabelung. Der Anstieg zum Gipfel zweigt hier rechts ab und  führt zum Teil über steiles Felsgelände (Drahtseilsicherung) zum Gipfelkreuz. Vor dem Abstieg nach  Steyrling lohnt sich ab der erwähnten Weggabelung ein Abstecher zum sogenannten „Törl“, einer  Einschartung zwischen Krems- und Falkenmauer, wo der Steig durch ein Felstor den Abstieg ins Kremstal  ermöglicht. Unsere Bergtour führt jedoch wieder zurück auf den Anstiegsweg nach Steyrling.

Einkehr: Gh. Klausner Gh. Steyrlingerhof Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Alle im Ort Steyrling.

Besondere Hinweise: Der erste Wegabschnitt ab Steyrling kann auch auf  dem Rundweg Redtenbach bis zur Einmündung in die  Traglstraße bzw. auf dem AV Weg 442 begangen werden.

Kremsmauer

Rundweg Redtenbach

1,9 km Weglänge; Gehzeit ca. 45 min Charakteristik:  Einfacher, romantischer Spazierweg entlang des Traglbaches zum Steyrlinger Ortsteils Redtenbach.  Anforderung: Leicht, auch mit Kinderwagen befahrbar. Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Pfarrkirche in Steyrling und andere Parkmöglichkeiten im Ort. Wegbeschreibung:Von der Pfarrkirche geht man auf einer Straße nach Norden Richtung Tragltal. Am  Ende des Ortsbereiches zweigt der Wanderweg kurz nach Beginn einer Steigung rechts ab. Man quert  den Traglbach über eine Holzbrücke und wandert entlang des Baches Tal einwärts zu mehreren  Wohnobjekten des Ortsteiles Redtenbach. Trotz eines „Privat“-Hinweises beim Passieren dieser  Häuser ist hier ein Durchgang möglich. Anschließend gelangt man links ansteigend wieder auf die  anfangs benützte Traglstraße, auf der man wieder in Richtung Ort hinunter zum Ausgangspunkt  zurückkommt. Beginnen kann man die Runde auch bei der Traglbachbrücke unterhalb des  Gasthauses Klausner. Der Weg führt von dort vorbei an mehreren Siedlungshäusern auf einer  Schleife in den Waldbereich und weiter zur eingangs erwähnten Holzbrücke am Traglbach.4

Sehenswertes: Pfarrkirche Steyrling

Einkehr: Gh. Klausner Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Alle im Ort Steyrling.

Besondere Hinweise: Will man die Runde erweitern, kann man die Wanderung mit dem Rundweg Gaisriegl verbinden. Wie  aus der Karte ersichtlich, kann der Weg als Rundweg oder in Form eines Achters begangen werden.

Kramsmauer

Waldweg Bahnhof Steyrling

2,7 km Weglänge Gehzeit ca. 1h Charakteristik: Einfache Wanderung zwischen Ort und Bahnhof Steyrling mit schönen Ausblicken auf den  Steyrlingfluss. Anforderung: Leichte Wanderung, kann auch mit Kinderwagen begangen werden. Ausgangspunkt: Mehrere Parkplätze im Ortsgebiet von Steyrling, Bahnhof Steyrling oder Parkplatz beim  Brückendenkmal an der Bundesstraße B 138. Wegbeschreibung: Für diese Wanderung benützt man zuerst die Zufahrtsstraße nach Steyrling bis zur sogenannten  Voglbrücke. Davor zweigt man links aufwärts und kurz darauf wieder rechts abwärts in einen  Schotterweg ab, der durch viel Waldbereich aber auch über Wiesen teilweise entlang des  Steyrlingflusses vorerst zum Kefergut und bald darauf in den Ort Steyrling führt.

Einkehr:  Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Gh. Klausner Alle in der Ortschaft Steyrling Bademöglichkeit: Badebiotop Steyrling (mit Badebuffet)

Besondere Hinweise:Dieser Weg ist auch ein Reitweg. Der Rückweg zum Bahnhof Steyrling sollte auf  dem gleichen Weg erfolgen. Als Variante kann die Waldwegwanderung mit dem Rundweg Fischbach  kombiniert werden.

Rundweg Fischbach

2,2 km Weglänge; Gehzeit ca. 45 min Charakteristik: Kurzer, bei Einheimischen und Gästen sehr beliebter Spazierweg am südlichen Ortsrand von Steyrling  mit schönem Blick auf den Ort sowie zur Kremsmauer und zum Falkenstein. Anforderung: Leicht, auch mit Kinderwagen befahrbar. Ausgangspunkt: Ortszentrum Steyrling mit mehreren Parkmöglichkeiten. Wegbeschreibung: Vom Ort Steyrling gelangt man nach Überqueren des Steyrlingflusses gegenüber der Raiffeisenbank  auf einer asphaltierten Straße zum Kefergut und dort rechts abzweigend auf einem ebenen Feldweg  zum Fischbach. Der Weg mündet hier in eine Schotterstraße, die Tal auswärts, entlang des  Fischbaches und vorbei am Badebiotop, wieder in den Ort Steyrling zurückführt.

Einkehr: Buffet beim Badebiotop Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Gh. Klausner Alle im Ort Steyrling. Bademöglichkeit: Badebiotop Steyrling (mit Badebuffet)

Wanderung Heindlbödensteig

20,3 km Weglänge; Gehzeit ca. 4 h Charakteristik: Lange, wildromantische, aber auch anspruchsvolle

Wanderung am Fuße des Prielmassivs vom  Steyrlingtal ins Steyrtal. Anforderung: Obwohl die Tour

keine wesentlichen Höhenunterschiede aufweist, ist an manchen Stellen  Trittsicherheit (gutes

Schuhwerk) und Schwindelfreiheit erforderlich. Ausgangspunkt:  Ortschaft Steyrling mit mehreren

Parkmöglichkeiten, Mangstlhof im Brunnental, Parkplatz Bernerau,  Steyrbrücke, Bahnhof Steyrling.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz im Brunnental wandert man auf einer Straße bis zur Abzweigung

Bernerau. Kurz  vorher passiert man eine landschaftlich sehr reizvolle Schluchtstelle mit steil

aufragenden  Felswänden, wo nur der Bachlauf der Steyrling  und die Fahrbahn Platz finden. Von der

Abzweigung  Bernerau (auch hier Parkmöglichkeiten) geht es dann links weiter über Stögerreith,

Hungerau, Hasel  zur Paukenhasel. Der folgende Weg entlang des Weißenbaches zu den Heindlböden

ist schmal, etwas  ausgesetzt und an einer Stelle mit einer Leiter gesichert. Der Bachlauf mit seinen

sehenswerten  „Gumpen“ – beckenartige Strudeltöpfe, die vom Gebirgsbach in den felsigen Untergrund

des  Bachbetts erodiert wurden – begleitet den Wanderer auf der weiterführenden Forststraße

schließlich  bis zur Einmündung in den Steyrfluss, wo der Weg etwas nördlich davon in Kniewas

(Steyrbrücke) in  die Stodertallandesstraße einmündet. Sehenswertes:Wilderermuseum beim Gh.

Steyrbrücke

Einkehr: Gh. Steyrbrücke ins Kniewas sowie: alle Gasthäuser im Ort Steyrling.

Bademöglichkeit: Elisabethsee (mit Buffet)

Besondere Hinweise: Entlang des Weges vielfältige Alpenflora

besonders im Frühjahr. Aufgrund von Witterungseinflüssen  kann der Weg an manchen Stellen

schwierig zu begehen sein. Um wieder zum Ausgangspunkt zu  gelangen (z.B. nach Steyrling oder ins

Brunnental) kann man wochentags das Dorfmobil der  Gemeinde Klaus in Anspruch nehmen (s.S

„Herzlich Willkommen!“ rechts oben). Von Kniewas ist  auch der Bahnhof Hinterstoder in wenigen

Gehminuten erreichbar.

Rundweg Pastorensteig

7 km Weglänge; Gehzeit ca. 2,5 h Charakteristik: Teilweise historische Steiganlage am südwestlichen Hang der Kremsmauer mit herrlichen Ausblick  auf den Ort Steyrling und das Tote Gebirge.  Anforderung: Stellenweise Trittsicherheit (gutes Schuhwerk) erforderlich. Ausgangspunkt: Ortschaft Steyrling mit mehreren Parkmöglichkeiten. Parkplätze beim Bahnhof Steyrling sowie beim  Brückendenkmal an der B 138. Kleiner Parkplatz auch beim Einstieg unterhalb des Jagdhauses Tragl. Wegbeschreibung: Vom Ortszentrum gelangt man vorerst auf einer Asphalt-, später auf einer Schotterstraße in  nördlicher Richtung in das Seitental des Traglbaches. Kurz nach einer Brücke vor dem Jagdhaus Tragl  erfolgt rechts abzweigend der Einstieg zum Pastorensteig. Nach einem kurzen Wiesenhang geht es  auf einem Wald Hang steil empor  auf einen nach Süden abfallenden Höhenrücken, wo bei einem  Wegweiser der eigentliche Pastorensteig beginnt. Von dort führt ein schmaler, später breiter  werdender Steig ohne große Höhenunterschiede zu einer Einsattelung. Von hier erreicht man nach  rechts auf einem kurzen Abstecher den äußerst lohnenden Aussichtsplatz „Ebenwiesenstein“ mit  schönem Blick auf die Ortschaft Steyrling und die dahinter liegenden Nordabstürze des Toten  Gebirges. Zurück bei der erwähnten Einsattelung geht es dann weiter in südöstlicher Richtung  gemütlich abwärts bis zur Steyrlingerstraße. Nach Überqueren der sogenannten Voglbrücke gelangt  man auf dem Waldweg Bahnhof wieder zurück in die Ortschaft Steyrling oder auf der Asphaltstraße  zum Bahnhof Steyrling bzw. zum Brückenparkplatz an der B 138, falls man dort mit der Wanderung  begonnen hat.

Sehenswertes: Aussichtsplatz „Ebenwieselstein“

Einkehr: Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Gh. Klausner Alle in der Ortschaft Steyrling Bademöglichkeit: Badebiotop Steyrling (mit Badebuffet)

Besondere Hinweise:Auf dem „Ebenwieselstein“ ist ganz besondere Vorsicht geboten: Steilabsturz!  Der Pastorensteig ist eine historische Weganlage, auf der in früheren Zeiten auch Salz transportiert  wurde.

Vom Brunnental ins Almtal

Auf den Spuren von Kaiserin Elisabeth< 12,4 km Weglänge; Gehzeit: Steyrling-„Ring“ ca. 3 h Charakteristik: Landschaftlich äußerst lohnende Verbindung auf bequemen Wegen und Forststraßen von Steyrling  durch das Brunnental über Bernerau und „Ring“ ins Almtal. Anforderung: Parkplätze im Ort Steyrling, Brunnental (Mangstlhof) und Abzweigung Bernerau. Wegbeschreibung: Obwohl man mit dem PKW noch taleinwärts bis zu den Parkplätzen ins Brunnental bzw. zur  Bernerau Abzweigung fahren könnte, beginnen wir unsere Wanderung wegen der landschaftlichen  Schönheiten schon im Ort Steyrling. Auf dem Wanderweg Brunnental geht es zum Mangstlhof, von  dort weiter Tal einwärts auf der Straße bis zur Abzweigung Bernerau und bei der ersten Gabelung  nach dem Forsthaus (Wegweiser beachten) rechts weiter bis zum Talschluss. Über einen Waldsteig  gelangt man leicht ansteigend zum „Ring“, einer Einsattelung mit dem „Herrentisch“ als höchster  Punkt der Wanderung. Dieser Aussichtsplatz bietet einen wunderbaren Anblick der gewaltigen, fast  greifbaren Felswände des Toten Gebirges. Vom „Ring“ kann zum Almtalerhaus (im Sommer  bewirtschaftet) und zu den Ödseen gemütlich hinuntergewandert werden.

Sehenswertes: Aussichtsplatz am „Ring“ mit „Herrentisch“ Ödseen

Einkehr: Almtalerhaus Gh. Steyrlingerhof Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Klausner Letztere drei in Steyrling.

Besondere Hinweise: Im Jahr 1883 ritt Kaiserin Elisabeth – „Sisi“ – auf der beschriebenen Wanderroute vom Almsee  kommend über den „Ring“ nach Steyrling.

 

Langlaufloipe Brunnental

5,1 km Weglänge Charakteristik: Große Steyrlinger Langlaufrunde von Steyrling ins Brunnnental in beeindruckender Gebirgslandschaft. Ausgangspunkt: Mehrere Parkmöglichkeiten im Ort Steyrling und Brunnental (Mangstlhof), gekennzeichnete Einstiege.

Wegbeschreibung: In einer Schleife auf dem Rundweg Fischbach führt die Loipe über Riesenhub und Spernhub, quert dann  westlich von Steyrling den Steyrlingfluss und führt an diesem entlang über Höbach zum Mangstlhof im  Brunnental.

Einkehr: Gh. Steyrlingerhof Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Klausner Alle im Ort Steyrling

 

Rundwanderweg Schönberg

4,8 km Weglänge; Gehzeit je nach Runde 1,5 h bis 2,5 h Charakteristik:Bequeme und sehr beliebte Rundwanderung über einen bewaldeten Höhenrücken  westlich von Klaus mit schönen Aussichtsplätzen und mehreren Ruhebänken. Anforderungen: Leichte Wanderung. Ausgangspunkt: Parkplätze im Ortsgebiet Klaus. Wegbeschreibung: Die Wanderung beginnt in der Ortschaft Klaus und führt leicht ansteigend entlang des Pießlingbaches  in den sogenannten Pießlinggraben. Kurz nach einem links liegenden Wasserbehälter zweigt von der  Schotterstraße nach rechts ein Fußweg ab, der nach Querung des Pießlingbaches in bequemen  Serpentinen einen Waldhang hinaufführt und in einer Forststraße mündet. Dieser folgt man bis zu  einer Querstraße, auf der man nach rechts immer sanft bergab zum Hungersbühel mit einer kleinen  Kapelle gelangt. Bei der dort befindlichen Straßengabelung geht es rechts abwärts zum  Schedlbauerngut. Ein asphaltierter Güterweg führt vorbei an einigen Häusern zum Steyrtalradweg,  auf dem man wiederum rechts abzweigend die Runde in Richtung Bahnhof abschließt. Einkehr: Gasthof Schinagl in Klaus Herndlreithstüberl (bei Varianten 5b und 5c) Bademöglichkeit: Freibad Klaus (mit Badebuffet). Besondere Hinweise: Mit den Varianten 5a- über Kohlenhub, 5b- über Herndlreith, und 5c- über Otterbauer, kann der Rundweg verlängert werden.

Wanderweg Frauenstein

8.9 km Weglänge; Gehzeit ca. 2,5 h; 39 Höhenmeter Charakteristik: Bequeme Wanderung zum Großteil auf Wald- und Wiesenwegen am rechten Ufer des Steyrflusses  von Klaus zur Wallfahrtskirche Frauenstein. Als Rundweg über den Geh- und Radweg Steyrtal zu  empfehlen. Anforderung: Leichte Wanderung, auch für geländegängige Kinderwagen geeignet – an wenigen Stellen etwas  steinig. Ausgangspunkt:  Mehrere Parkplätze im Ort Klaus. Wegbeschreibung:Über die Staumauer des Kraftwerkes Klaus oder die darunterliegende  Ecklbrunnbrücke gelangt man in nördlicher Richtung zuerst zur Dorferbergsiedlung. Von dort führt  der Weg fast eben mit nur einer kurzen Steigung nach der Querung des Effertsbaches bis zur  Frauensteiner Landesstraße. Auf dieser kommt man leicht ansteigend zur Wallfahrtskirche  Frauenstein mit der sehenswerten Schutzmantelmadonna. Wenn man die Wanderung als Rundweg  zurücklegt, erreicht man auf der Asphaltstraße über die Frauensteiner Brücke die  Steyrtalbundesstraße. Von dort benützt man den Geh- und Radweg Steyrtal, vorbei am Gasthof  Steinwänd und über die sogenannte Herndlreith, zur Rückkehr nach Klaus. Sehenswertes:  Wallfahrtskirche Frauenstein mit Schutzmantelmadonna aus dem 16. Jahrhundert. Einkehr: Gh. Schinagl in Klaus Gh. Federlehner in Frauenstein Gh. Steinwänd und Herndlreithstüberl jeweils am Geh- und Radweg Bademöglichkeit: Freibad Klaus mit Badebuffet Besondere Hinweise: Die Ecklbrunnbrücke unterhalb der Kraftwerksmauer erreicht man auch über den romantischen  Wasserfallweg (lokaler Wanderweg Nr. 3) der am südlichen Ende der Pießlingbachbrücke fließt dort  kaskadenartig mit schönen Wasserfällen zum Steyrfluss.

Wanderweg ins Brunnental

3,5 km Weglänge; Gehzeit ca. 1 h Charakteristik:Landschaftlich sehr schöner Wanderweg vom Ort Steyrling in das Brunnental. Anforderungen: Leichte Wanderung, auch mit Kinderwagen befahrbar. Ausgangspunkt: Ort Steyrling mit mehreren Parkmöglichkeiten, Mangstlhof im Brunnental Wegbeschreibung: Der Wanderweg führt auf bequemen Schotter- und Wiesenwegen und ohne wesentliche  Höhenunterschiede entlang des Steyrlingflusses in westlicher Richtung ins Brunnental. Beim Ortsteil  Höbach öffnet sich das vorerst enge Tal in einer leichten Biegung nach Süden und gibt einen herrlichen  Blick frei auf die umliegenden Berghänge und das Tote Gebirge mit dem Großen Priel als höchste  Erhebung Oberösterreichs. Bevor man den Mangstlhof am Ende des Wanderweges erreicht, sieht man  links den Familiensitz des Fürsten zu Schaumburg-Lippe mit der Fürstenvilla. Einkehr: Gh. Steyrlingerhof Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Klausner Alle in der Ortschaft Steyrling Besondere Hinweise: Der Wanderweg wird auch als Reitweg benützt; im Winter ist er als Langlaufloipe gespurt.

Rundweg Fischbach

2,2 km Weglänge; Gehzeit ca. 45 min Charakteristik: Kurzer, bei Einheimischen und Gästen sehr beliebter Spazierweg am südlichen Ortsrand von Steyrling  mit schönem Blick auf den Ort sowie zur Kremsmauer und zum Falkenstein. Anforderung: Leicht, auch mit Kinderwagen befahrbar. Ausgangspunkt: Ortszentrum Steyrling mit mehreren Parkmöglichkeiten. Wegbeschreibung: Vom Ort Steyrling gelangt man nach Überqueren des Steyrlingflusses gegenüber der Raiffeisenbank  auf einer asphaltierten Straße zum Kefergut und dort rechts abzweigend auf einem ebenen Feldweg  zum Fischbach. Der Weg mündet hier in eine Schotterstraße, die Tal auswärts, entlang des  Fischbaches und vorbei am Badebiotop, wieder in den Ort Steyrling zurückführt. Einkehr: Buffet beim Badebiotop Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Gh. Klausner Alle im Ort Steyrling. Bademöglichkeit: Badebiotop Steyrling (mit Badebuffet)

 

Seerundwanderweg Fischersteig

21 km Weglänge; Gehzeit ges. 6-8 h; 219 Höhenmeter Charakteristik: Nicht gesichert und zum Teil schmaler Steig rund um den Stausee Klaus, der im Zuge der Errichtung des  Kraftwerkes Klaus geschaffen wurde. Die sehr abwechslungsreiche Steiganlage, die auch als Fischersteig  bezeichnet wird, bietet tolle Blicke auf den zum Teil mit steil abfallenden Konglomeratwänden  gesäumten Klauser Stausee. Anforderung: Trittsicherheit erforderlich (gutes Schuhwerk). Vorsicht mit Kindern; ungesicherte Steilabstürze zum  Stausee! Ausgangspunkt:  Parkplätze in Klaus und Steyrbrücke sowie an der B138. Wegbeschreibung: Man verlässt den Ort Klaus über die Brücke der Staumauer. Ab dem Freizeitzentrum führt der Weg ohne  wesentliche Höhenunterschiede immer entlang des Sees in südliche Richtung, überquert den Vorderen  Rettenbach, wo man kurze Zeit später den Stauseebereich verlässt und schließlich über den Bahnhof  Hinterstoder beim Zusammenfluss von Steyr und Teichl am südlichen Ende des Sees in der Ortschaft  Kniewas ankommt. Vom Gasthaus Steyrbrücke geht es dann in nördlicher oberhalb des Elisabethsees  zum westlichen Stauseeufer, das man nur im Bereich der Steyrlingmündung und des Kalkwerkes  Steyrling kurz verlässt. Dort befindet sich auch das Herzstück des Weges, wo unterhalb der  Eisenbahnbrücke mit einer 30 Meter hohen Metallstiege eine senkrechte Konglomeratwand bequem  überwunden wird. Mit dieser Steigenkonstruktion wurde in beeindruckender Weise ein harmonischer  Einklang zwischen Natur und Technik gefunden. Über den sogenannten Fiedlerbrunn führt der Weg  unterhalb von Schloss und Bergkirche Klaus wieder zum Ausgangspunkt zurück. Sehenswertes:  Wilderermuseum beim Gasthof Steyrbrücke in Kniewas, Schloss und Bergkirche Klaus, Bader Moser  Denkmal in Klaus, Staumauer des Kraftwerkes mit Flügelwolke, Metallstiege am Steyrlingfluss. Einkehr: Gh. Schinagl in Klaus Gh. Seeblick, Freizeitzentrum Klausnersee Gh. Steyrbrücke in Kniewas Nationalparkrast St. Pankraz Bademöglichkeiten: Freibad Klaus (mit Badebuffet) Elisabethsee (Buffet) Besondere Hinweise: Aufgrund mehrerer Einstiegsvarianten kann der Rundweg auch in beliebig langen Etappen begangen  werden.

Bergtour auf den Spering

7km Weglänge; Gehzeit ca. 3,5 h | Abstieg ca. 2,5 h Charakteristik: Lohnende Bergwanderung auf den westlichsten Gipfel (1.605 m) des Sengsengebirges mit herrlicher  Rundsicht. Anforderung: Trittsicherheit (gutes Schuhwerk) erforderlich. Ausgangspunkt: Ortschaft Klaus mit mehreren Parkmöglichkeiten, Parkplatz beim Freizeitzentrum. Wegbeschreibung: Von Klaus wandert man über die Staumauer des Kraftwerkes und dann rechts auf einer anfangs  asphaltierten Straße entlang des Klausersees bis zur A 9-Autobahnbrücke. Von dort führt der Weg  durchgehend im Waldgelände mit wechselnden Steigungen, mehrmals Forststraßen querend, vorbei  an Dorferberg, Windberg, und Siebenstein zu einer freien Wiesenfläche auf etwa 1.400 m zur  sogenannten „Haidenalm“. Es lohnt sich, dort eine kurze Rast einzulegen und die schöne Aussicht ins  Krems- und Steyrtal zu genießen. Auf dem Weiterweg zum Gipfel quert man nach einem sanft  ansteigenden Lärchenwald die Zufahrtsstraße zu einer Funkstation, die links in einer Einsattelung  zwischen Spering und Schillereck errichtet wurde und wo sich auch eine Notunterkunft befindet. Der  Steig zum Speringgipfel führt jedoch geradeaus und immer steiler werdend weiter auf einen Grat, auf  dem man in westlicher Richtung zum schon weithin sichtbaren Gipfelkreuz gelangt.
Sehenswertes: Ab der Haidenalm sehr schöne Alpenflora. Grandiose Rundsicht auf Kremsmauer, Traunstein, Kasberg, Totes Gebirge und Hallermauern sowie  ins Garstner-, Steyr- und Kremstal. Einkehr: Gh. Seeblick am Klausersee Gh. Schinagl in Klaus Bademöglichkeit: Freibad Klaus (mit Badebuffet)
Besondere Hinweise: Als Abstiegsvariante bietet sich der AV Weg 460 von der Funkstation abwärts zum Speringbauer an.  Von dort auf der Straße (AV Weg 409) zurück nach Klaus (ca. 3,5 h).

Rundweg Gaisriegl

2,1 km Weglänge; Gehzeit ca. 1 h Charakteristik: Ruhige und beschauliche Wanderung über Bergwiesen am Fuße des Falkensteins mit schönen  Ausblicken ins Steyrlingtal und auf die Bergspitzen des Toten Gebirges – zahlreiche Ruhebänke. Anforderung: Leichte Wanderung mit geringen Steigungen. Mit geländegängigem Kinderwagen befahrbar. Ausgangspunkt: Steyrling, mehrere Parkmöglichkeiten Wegbeschreibung: Der Beginn dieses Rundweges ist ident mit dem Wanderweg Brunnental und führt zuerst entlang des  Steyrlingflusses bis zum Güterweg Gaisriegl. Rechts abzweigend geht man auf dieser Straße in  mehreren Kehren leicht ansteigend bis zu einem Wegweiser. Von dort wieder rechts zum  Aussichtsplatz „Fritzbankerl“. Über Wiesen zuerst flach, später bergab, gelangt man wieder in den  Ort Steyrling.

Sehenswertes: Das „Fritzbankerl“, ein äußerst komfortabler und liebevoll gestalteter Rastplatz mit Überdachung.
Einkehr: Gh. Klausner Gh. Zur Kaiserin Elisabeth Gh. Steyrlingerhof Alle im Ort Steyrling
Besondere Hinweise: Dieser Weg ist auch ein Reitweg.  Will man die Runde erweitern, kann  man die Wanderung mit dem  Rundweg Redtenbach kombinieren.